Ziel 

Warum es QuartierTV braucht: 

Der Gemeinderat ist die Redaktionsleitung.
Sie als Gemeinderätin oder Gemeinderat sind neben der Leitung der Gemeinschaftszentren der Stadt Zürich, dem Präsidialdepartement und der offenen Jugendarbeit die Redaktionsleitung. Sie bestimmen was QuartierTV sendet. Nutzen Sie diesen Vorteil.
 
QuartierTV strapaziert das Budget nicht, es spart Geld.
Jeder Kreis soll pro Woche mindestens einen QuartierTV-Beitrag erhalten. Zudem wird je Stadtkreis eine Video-Station eingerichtet inklusive professionellem Workshop für bis zu 20 Personen. Pro Jahr entstehen so mindestens 350 Videobeiträge. Bei einem drei Jahres Budget von 1.5 Mio. Schweizer Franken ergibt dies pro Beitrag etwa 1'500.—Franken. Ist das viel? Fragen Sie sich mal, was die Stadt für Videoproduktionen ausgibt.
 
Mehr als das zehnfache im Vergleich. QuartierTV könnte einen Teil dieser Produktionen abdecken. Die Macher von QuartierTV sind langjährige TV-Profis und verfügen über das Know-how professionelle Image-Filme zu produzieren.
 
Noch mehr Information ist doch nicht nötig.
Die Stadt Zürich ist unterversorgt was die Video-/Bewegtbild-Kommunikation auf Gemeindeebene anbelangt. Von welchen Projekten, die in der Stadt Zürich anstehen oder umgesetzt worden sind, gibt es Videobeiträge? Keine.
Wie viele Videos finden Sie auf der Website www.stadt-zuerich.ch, die über Gemeinde-, Quartier- oder Vereinsthemen berichten?
Einzig 8ig.tv berichtet. Allerdings geht es dabei um Prävention im Verkehr und Gewalt.
 
QuartierTV informiert nicht.
QuartierTV ist nicht das „kleine TeleZüri“ sondern QuartierTV ist dann da, wenn es nicht brennt. Es zeigt das Leben des Quartiers und baut so Hürden zwischen Menschen ab. Durch den soziokulturellen Anspruch, wie beispielsweise Aufführungen der Filme im grösseren Rahmen, lernen sich die Quartierbewohner kennen. Weiter ist QuartierTV keine Konkurrenz zu den bestehenden Medien sondern eine unumgängliche Ergänzung.
 
QuartierTV ist nicht das richtige Instrument für die Förderung des Zusammenlebens.
QuartierTV ist ein Teil, der zur Förderung beitragen kann. Zudem kommt die Stadt Zürich so zu einem „Nachschlagwerk“, welches einzigartig ist und die Entwicklung der Stadt in einer sehr volksnahen Art zeigen kann. Viele Filme stammen von Bürgern der Stadt und thematisieren deren Anliegen.
 
QuartierTV braucht keine Unterstützung mehr.
Das Sozialdepartement unterstützt den Verein QuartierTV. In den nächsten drei Jahren werden jeweils 8 Video-Beiträge pro Jahr mit 2'000.—Franken subventioniert. QuartierTV und auch Teleschwamendingen sind dankbar für diese Unterstützung. Damit aber das volle Potential ausgeschöpft werden kann, brauchen wir Ihre Unterstützung.




TEXT der Einzelinitiative

Antrag 

Es sind vom Gemeinderat beziehungsweise vom Stadtrat die Voraussetzungen zu schaffen, damit in der Stadt Zürich ein QuartierTV zur sozialen und integrativen Kommunikation etabliert werden kann.

Begründung

Internet-Fernsehen setzt sich immer mehr durch. Das neue Kommunikationsmittel bietet Plattformmöglichkeiten, die zur Verständigung, zum gegenseitigen kennen lernen, zur Integration beitragen. Wir haben mit TeleSchwamendingen einen Anfang gemacht, der zeigt, dass die produzierten Beiträge ein breites und vor allem messbares Publikum erreichen. Die Behörden der Stadt Zürich wenden grosse Mittel auf, die zur Kommunikation beitragen sollen. Jedes städtische Amt hat heute einen Kommunikationsbereich, in dem seinerseits Mittel aufwendet werden, um sich in der Öffentlichkeit Gehör zu verschaffen. Recherchen zeigen, dass die Stadtverwaltung nicht ausweisen kann, wie viele Mittel in die Kommunikation insgesamt fliessen. Und nicht zu ermessen ist, wie weit die Inhalte der produzierten Kommunikationsmittel die Bevölkerung tatsächlich erreichen. Anders unsrer Erfahrungen mit TeleSchwamendingen. Wir können genau feststellen, wie oft und wie intensiv unserer Beiträge angeschaut werden. Die Kosten für das QuartierTV in der Stadt Zürich beträgt nach ersten Berechnungen rund 500`000 CHF pro Jahr, die Projektdauer soll 3 Jahre sein. Damit werden insgesamt 302 Video-Beiträge pro Jahr produziert, eine Webpage aufgeschaltet und Integrationsarbeit geleistet. Ein Projekt, welches die sozialen, kommunikativen und wirtschaftlichen Ziele der Stadt in sich vereint. 

Matthes Schaller